Warum das Ganze?
Der Franziskus-Vogel:
Farben und Formen
Unser Auftrag
Unsere Vision
Unsere Mission
Unsere Wurzeln
Unsere Werte
Unsere Strategie
Unsere Arbeitskultur
Unsere Führungskultur
Warum das Ganze?
Die Stiftung passt sich den gesellschaftlichen Veränderungen an.
1. Das bisherige Leitbild haben wir als Grundlage genommen, der heutigen Zeit angepasst und es klarer strukturiert. Man kann sagen, das Leitbild wurde „verheutigt“.
2. In der neuen Strategie ist festgehalten, welchen gesellschaftlichen Veränderungen die SSF hauptsächlich ausgesetzt ist und wie wir in der Stiftung darauf reagieren.
Strategie = Wegweiser für Entscheidungen!
Ziel/Erwartung?
Die Leitungskonferenz der Stiftung St. Franziskus möchte, dass alle Mitarbeitenden erfahren, was die beiden Grundlagenpapiere – Leitbild und Strategie – beinhalten und wie die Zusammenhänge sind.
Der Workshop soll dazu beitragen, dass Sie Klarheit und Orientierung spüren, für was die Stiftung St. Franziskus steht und wie wir die Zukunft der Stiftung St. Franziskus gestalten möchten. Die Inhalte geben die Richtung vor, wie es zukünftig bei uns in der Stiftung St. Franziskus sein SOLL. Es bedeutet also nicht, dass dies überall schon den IST-Stand abbildet.
Gleichzeitig möchten wir in den Austausch kommen, ob Sie sich mit diesen Inhalten identifizieren können. Warum machen wir diese Arbeit? Warum arbeiten wir bei der Stiftung St. Franziskus? Was nimmt heute im Laufe des Tages jede/r Einzelne individuell wahr? Was ist unsere gemeinsame Basis? Was verbindet uns alle miteinander? #WIR
Die Stiftung St. Franziskus ist ein großer Arbeitgeber und Sie alle sind Teil dieser Stiftungsgemeinschaft.
Ausblick
Es ist nicht der Anspruch, dass Sie am Ende des Tages die Inhalte auswendig aufzählen können. Es geht vielmehr darum, dass Sie sich damit auseinandersetzen, was Sie von diesen Inhalten auf Ihren Arbeitsplatz übertragen bzw. was Sie sich daraus ableitend für den Arbeitsalltag vornehmen möchten.
Nach dem Workshop bleibt evtl. die ein oder andere Frage noch offen. Das ist nicht schlimm – im Gegenteil: das darf so sein.
Der Franziskus-Vogel:
Farben und Formen
Der Vogel ist eine Erinnerung an das Wirken des Heiligen Franziskus. In vielen bildlichen Darstellungen wird Franziskus mit Vögeln dargestellt, da er der Legende nach den Vögeln predigte.
Der Vogel setzt sich zusammen aus einem blauen Flügel in Tropfenform. Der Tropfen weist auf die Quelle, den heiligen Bronnen, als Ursprung und Impulsgeber des Klosters Heiligenbronn und der Stiftung St. Franziskus hin. Der Körper ist rot eingefärbt. Die Farbe Rot steht für Lebensfreude und für ein mutiges und modernes Unternehmen. Die Überschneidung der beiden Flächen ist violett. Das Violett als kirchliche Farbe soll an unsere Wurzeln und unser Werte erinnern.
Handlung
OFFENHEIT DURCH KOOPERATION
Wir erkennen, dass wir den Wandel über unsere aufgabenfeld- und bereichsübergreifende Kooperation begegnen können und uns über gemeinsame Ziele und Vorgehensweisen austauschen. Dies gelingt uns, indem wir offen sind für andere Sichtweisen, Erfahrungen und Ideen des Gegenübers.
Haltung
OFFENHEIT FÜR WANDEL
Wir sehen und erkennen Entwicklungspotenziale und haben den Willen diese anzugehen. Wir schauen hin, nicht weg und verstehen Wandel als Chance. „Das haben wir immer schon so gemacht“, ist ein Indiz für Entwicklungsstillstand, es sei den es hat sich bewährt. Ein jedes hat seine Zeit…
Grundannahme
OFFENHEIT IN BALANCE
Wir gehen davon aus, dass eine gesunde Balance zwischen individuellen und gemeinsamen Zielen sowie zwischen Tagesgeschäft und kultureller/inhaltlicher Weiterentwicklung erforderlich ist. Wir schätzen das Bestehende wert und fördern die Bereitschaft für Veränderung. Wir bleiben dadurch beweglich und gehen mutig neue Wege.
Handlung
VERANTWORTUNG ÜBERGEBEN
Wir übernehmen nicht nur Verantwortung, sondern übergeben diese auch. Wir entwickeln unsere Mitarbeitenden, schaffen Rahmenbedingungen und stellen die Umsetzungswerkzeuge zur Verfügung, sodass diese ihren Verantwortungsbereich gerecht werden können. Dabei schauen wir ausgehend vom großen Ganzen auf die einzelnen Verantwortungsbereiche. Verantwortung darf im Rahmen eines individuellen Entwicklungsprozesses auch eingefordert werden.
Haltung
VERANTWORTUNG ÜBERNEHMEN
Wir wollen Verantwortung übernehmen und entwickeln unser Verantwortungsbewusstsein weiter. Wir erkennen unseren Anteil an Situationen und sind uns unserer Wirkung bewusst. Wer Verantwortung übernimmt sieht etwaige unerwartete Folgen als Möglichkeit zu lernen.
Grundannahme
VERANTWORTUNG FÜR ALLE
Wir sind davon überzeugt, dass Verantwortung nicht nur Führungsaufgabe ist, sondern von allen Personen in der Stiftung getragen wird. Wenn wir den Sinn hinter unserer Aufgabe erkennen und die Möglichkeit erhalten unsere Stärken einzusetzen, dann gelingt uns verantwortliches Handeln.
Handlung
Klarheit durch KOMMUNIKATION
Wir richten unsere Aufmerksamkeit darauf, welche Informationen und Rückmeldungen für unsere Mitarbeitenden insbesondere zur Zielerreichung von Bedeutung sind. Wir sorgen für Klarheit, wenn wir unausgesprochene Erwartungshaltungen kommunizieren, die Entscheidungsprozesse transparent moderieren, Feedback geben und gezielt Lob und Kritik verteilen – der Empfänger macht die Botschaft.
Haltung
Klarheit durch eine fehlerlernkultur
Wir klären unklare Situationen sofort, erhöhen dadurch unsere Handlungssicherheit. Anstatt uns abzusichern, gelingt es uns bessere und schnellere Entscheidungen zu treffen. Wir dürfen Fehler zugeben und diese auch Anderen gegenüber einräumen. Fehler entwickeln uns – kein Mensch ist vollkommen.
Grundannahme
Klarheit durch orientierung
Wir sind davon überzeugt, dass transparente Kommunikation und die uns bekannten Leitplanken für Orientierung sorgen. Unser Leitbild, unsere strategischen Orientierungspunkte und die daraus abgeleiteten Ziele geben die Richtung vor. Wir kommunizieren nicht nur die Richtung, sondern fokussieren uns auch auf unser Warum, welches uns vereint.
Handlung
vertrauen IN MICH SELBST
Wir kennen unsere eigenen Muster, Stärken und Schwächen. Wir lassen unsere Schwächen auch zu. Dies gelingt uns durch Reflexion. Wenn wir uns auf uns selbst verlassen können, dann können wir uns auch auf andere verlassen. Wir handeln danach authentisch und zuverlässig, was unsere Vertrauensbasis fördert.
Haltung
vertrauen ERFORDERT ZUVERSICHT
Wir wissen, dass es oft entscheidend ist, den Blickwinkel auf Situationen zu ändern, um die Chancen, Möglichkeiten und das Gute zu sehen. Dieser Perspektivwechsel vermittelt Zuversicht und stärkt Vertrauen, um die Zukunft positiv gestalten zu können.
Grundannahme
Vertrauen in Andere
Wir sind davon überzeugt, dass Vertrauen nicht erst verdient werden muss. Wir geben unseren Mitarbeitenden einen Vertrauensvorschuss, sind uns den Grenzen jedoch bewusst. Wir vertrauen auf die Perspektiven unserer Mitarbeitenden. Viele Wege führen zum Ziel…
Umgebung
Als Führungskräfte…
…richten wir zukünftig den Blick, auf das, was uns stützt und trägt. Neben den starken und wandlungsfähigen Organisationsstrukturen rückt der Fokus vermehrt auf ein stabiles Wertebewusstsein. Wichtige Werte sind dabei für uns: Vertrauen, Verantwortung, Klarheit, Offenheit.
…sind wir stärker auf der menschlichen Ebene gefordert: Wir leben in einer Welt des Wandels. Megatrends, wie die zunehmende Bedeutung der Individualität, der digital-technische Fortschritt, die Auswirkungen der Demographie, der damit verbundene Arbeitskräftemangel sowie die rückläufigen öffentlichen Mittel. All dies wirkt auf die Stiftung St. Franziskus ein. Wandel erzeugt Unsicherheit. Dieser Unsicherheit begegnen wir in dem wir Zuversicht ausstrahlen, den Blick auf Chancen und Möglichkeiten richten und Fehleinschätzungen zugestehen.
Menschen
Als Führungskraft bin ich mir bewusst…
…dass Führung bei mir selbst beginnt. Mich selbst zu kennen ist entscheidend, um mich auf ein Gegenüber einlassen zu können. Erst wenn es mir selber gut geht, kann ich andere unterstützen. Selbstfürsorge ist das Schlüsselwort.
…dass Menschen vielfältig sind. Ich weiß um die Unterschiedlichkeit eines Jeden und bin mir bewusst, dass ich auf unterschiedliche Generationen, Einstellungen und Persönlichkeiten treffe. Ich stelle mir immer die Frage: Wie gelingt es, gemeinsame Ziele mit Hilfe vielfältiger Perspektiven zu erreichen?
Grundhaltung
Als Basis unseres Führungshandelns erwarten wir von unseren FührungskrÄfteN, dass…
…sie sich als ein Teil eines Ganzen sehen. Sie stellen sich in den Dienst der Menschen und des eigenen Teams und daher nicht selbst in den Mittelpunkt.
Wir erwarten, dass jeder Mitarbeitende für seine Aufgaben Verantwortung übernimmt. Damit Mitarbeitende dieser Verantwortung gerecht werden können, sorgen wir dafür, dass sie ihre Potenziale entwickeln und ihre Stärken einbringen.
…sie sich auf die individuelle Persönlichkeit und Fachlichkeit ihrer Mitarbeitenden einlassen. Sie hören neugierig zu, um die Sichtweisen und Positionen ihrer Mitarbeitenden zu verstehen, anstatt zu bewerten.
…sie konsequente Entscheidungen treffen, die die Anliegen des Einzelnen, des Teams und der Stiftung berücksichtigen. Wir respektieren die Anliegen und Bedürfnisse, jedoch sind uns bewusst, dass es dabei Grenzen gibt.
So tragen wir gemeinsam zur Erreichung bestmöglicher Ergebnisse für die Stiftung St. Franziskus bei.